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Ventilation

Ventilatoren für jeden Einsatz

VentilationWenn die vorhandene natürliche Lüftung in Schächten und Kanalsystemen wegen lokaler Bedingungen wie der Lage der Schächte oder deren Abdeckungsbeschaffenheit nicht ausreichend ist, werden zusätzliche, technische Lüftungsmaßnahmen notwendig. Besonders bei warmen Temperaturen, wenn die Luft im Schacht kühler ist als die in der Umgebung, kann oft keine ausreichende Lüftung gewährt werden. Auch vorübergehendes Öffnen von Schachtabdeckungen reicht für eine optimale Lüftung nicht immer aus. In Kanalschächten z. B. können Faulgase zur Verdrängung des Sauerstoffs in der Luft und bei Kanalarbeitern sogar bis zur Bewusstlosigkeit führen.

Mit gezielter technischer Lüftung und leistungsfähigen Ventilatoren kann hier Abhilfe geschaffen werden. Die frische Luft gelangt dann direkt zur Arbeitsstelle und verhindert gesundheitliche Beeinträchtigungen durch schlechte Luft. Eine ausreichende technische Lüftung wird dann erreicht, wenn z.B. bei Kanälen ein Luftstrom von mindestens 600 m³/h pro m² Kanalquerschnitt erzielt wird.

 

Weitere Einsatzbereiche für Industrieventilatoren:

  • Wasserschadensanierung
  • Industrie
  • Hochbau, Tiefbau
  • Tunnelbau
  • Schacht- und Kanalbelüftung
  • Kläranlagen
  • Wasserwerke
  • Tank- und Kesselreinigung
  • Werften und Schiffbau
  • Baube- und entlüftung
  • Gebäudereinigung

Ventilator-Kennlinien

Jeder Ventilator verliert Luftleistung, wenn Schläuche angeschlossen werden. Der Luftwiderstand, der durch das Durchströmen entsteht, reduziert die Luftleistung des Ventilators. Da der nötige Druck bei allen Ventilatoren unterschiedlich ist und der Anwender das Luftvolumen bei der Verwendung von Schläuchen kennen muss, um Luftwechselraten zu berechnen, kann der Betriebspunkt Nutz-Luftvolumenstrom (NLV) eine Hilfe sein. Bei diesem Betriebspunkt wird das Luftvolumen unter Berücksichtigung von ca. 38 m angeschlossenem Schlauch angegeben - also der tatsächliche Luftstrom beim Arbeiten mit langen Schlauchlängen.

Für das Berechnen anderer Längen dient die Grafik der Ventilator-Kennlinie auf den Produktseiten. Hier kann der Nutzer etwa von 50 Pa Druckverlust pro Schlauchlänge oder 90 ° Bogen ausgehen und die Anzahl summieren. Dann wird das zu erwartende Luftvolumen abgelesen.

Ventilatoren für eine gezielte Trocknung und Belüftung

Verkürzung des Trocknungsprozesses mit Ventilatoren

Ziel der Trocknung ist die schnelle Beseitigung von Feuchtigkeit aus Wänden, Decken und Böden. Dabei wirken drei Faktoren: Die Feuchtigkeit tritt umso schneller aus Materialien in die Umgebungsluft aus,

  • je wärmer und trockener die Raumluft ist,
  • je schneller Luft an den Materialien vorbeigeführt wird,
  • je größer das vorbei geführte Luftvolumen ist.

Die Wirkung von Ventilatoren auf den Trocknungsprozess ist leicht nachvollziehbar. Durch die schnelle Luftbewegung wird die Schicht hoher Luftfeuchte am Material aufgebrochen und die Verdunstungsrate erhöht. Wände, Decken und Böden trocknen schneller!

Durch den Einsatz von Ventilatoren wird die Verdunstung beschleunigt – hierdurch kann sich der Trocknungsprozessum bis zu 50 % verkürzen!

Ventilatoren für explosionsgefährdete AtmosphärenEx geschuetzteVentilatoren

HEYLO Ventilatoren mit ATEX Zulassung dürfen in der Zone 1 betrieben werden.

Die Zone 1 ist ein Bereich, in dem sich bei Normalbetrieb gelegentlich eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln bilden kann.

Die Geräte sind für die Stoffgruppe IIB zugelassen. Ein typisches Gas für die Gruppe IIB ist Äthylen mit einer Zündenergie von 60 - 180 mJ.