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Bautrocknungsgeräte

Geräte für die Bautrocknung

Der Trocknungsprozess und das Erreichen der Ausgleichsfeuchte können mithilfe von Bautrocknern, Entfeuchtern, Infrarot-Trocknern und Ventilatoren enorm beschleunigt werden. Es gibt verschiedene Verfahren, nach denen Bautrocknungsgeräte funktionieren:

  • Adsorption
  • Kondensation
  • Dämmschichttrocknung

HEYLO bietet leistungsstarke Bautrockner in allen Varianten sowie Ventilatoren und Feuchtemesstechnik. Die Bautrockner BT 500/700 setzen zum Beispiel Maßstäbe in der Neubautrocknung. Effiziente Kältesysteme sorgen für eine überlegene Trocknungsleistung bei gleichzeitig kompakter Bauform.

Für bedienfreien Betrieb ist bei den Spezialtrocknern KT 20 und KT 1800 eine Kondensat-Förderpumpe eingebaut. Beim Bautrockner BT 500/700 und den Bautrocknungsgeräten der DT-Reihe kann eine Pumpe optional angeschlossen werden. Der kompakte Bautrockner LGR 6000 COM ist wiederum mit einer speziellen LGR-Technik ausgestattet und damit besonders für die Brand- und Wasserschaden-Sanierung sowie für Industrieanwendungen geeignet. Kleine Geräte wie der Bautrockner KT 20 zeichnen sich durch geringe Stromkosten aus.

Die DT-Reihe unserer Bautrocknungsgeräte eignet sich besonders gut für Handwerker und Handwerksbetriebe. Ob Maler, Fliesenleger oder Sanierungsbetrieb, Entfeuchter gehören in den Gerätepark des Fachmannes. Die kompakten Geräte sind einfach zu bedienen und trocknen unteranderem kleinere Räume wie Badezimmer. Unsere Trockner sind zudem mit geeichten MID Zählern ausgestattet.

Technische Trocknung mittels Bautrockner ist effizient, weil...

  • sich bei Neubau oder Renovierung die Bauzeit verkürzt und Fertigstellungstermine besser eingehalten werden.
  • Sie Heizkosten einsparen – ohne technische Trocknungen können in den ersten drei Jahren Mehrkosten bis zu 200 % entstehen.
  • nach Wasserschäden das Gebäude schneller wieder nutzbar ist. Langzeitschäden an Gebäuden durch Bautrocknungsgeräte von Heylo verhindert werden.

Fachgerechte Bautrocknung und Wasserschaden-Sanierung

Während der Bauphase entsteht viel Feuchtigkeit, sodass auf einer Wohnfläche von 120 m² am Ende der Bauzeit bis zu 1.500 Liter überschüssiges Wasser entstehen können. Große Wassermengen werden bei der Verlegung des Fußbodenbelages oder beim Verputzen verwendet – gebunden in Baustoffen wie Beton, Putz oder Estrich.

Bautrocknungsgeräte

Außerdem gilt es heute, Häuser und Wohnungen in immer kürzeren Bauzeiten fertigzustellen. Durch den höheren Zeitdruck werden Handwerker gedrängt, frühzeitig mit den Arbeiten zu beginnen, um eine zeitnahe Fertigstellung zu garantieren. Maler, Trockenbauer und Tischler sowie Fliesen- und Bodenleger stehen damit häufig vor schwerwiegenden Feuchtigkeits- und vor allem Terminproblemen. Das Trocknen von Putz und Estrich kann in vielen Fällen Wochen dauern.

Wenn dann Folgegewerke ihre Arbeit beginnen und Dach, Fenster oder wärmedämmende Isolierung anbringen, gelangt das Wasser kaum noch nach außen. Trocknen Boden und Wände aber nicht richtig aus, können später teure Folgeschäden wie beispielsweise Schimmelbildung, Parkettverformung oder Blasenbildung unter PVC-Belägen entstehen. Die hohen Folgekosten sind das eine – gravierend sind aber auch die gesundheitlichen Schäden, die Schimmelpilz bei den Bewohnern hervorrufen kann.

Ein weiteres wichtiges Argument für den Einsatz technischer Trocknung mittels Bautrocknungsgeräten ist das Einsparpotenzial späterer Heizkosten.

Die Möglichkeiten der Bautrocknung beim Neubau

  1. Lüften
    Das Stoßlüften ist nur über einen sehr langen Zeitraum möglich und in der Praxis nicht zu empfehlen, da die Trocknungsgeschwindigkeit stark von der Umgebungsluftfeuchte und Temperatur abhängt.
  2. Heizen und Lüften
    Erwärmte Luft kann zwar mehr Feuchtigkeit aufnehmen, aber die aufgenommene Feuchtigkeit erhöht auch die Raumluftfeuchte. Dies verlangsamt den Trocknungsprozess, hohe Energiekosten entstehen.
  3. Technische Trocknung
    Die Trocknung via Bautrockner oder Entfeuchter ist die effizienteste Methode, einen Neubau ausreichend und schnell zu trocknen. Die Energiekosten bleiben überschaubar und die Trocknungszeiten verkürzen sich erheblich. 200 bis 300 % an Heizkosten lassen sich in den ersten fünf Jahren nach Baufertigstellung durch den Einsatz von Kondensationstrocknern sparen.
    Tipp: Und in Kombination mit Ventilatoren ist die technische Trocknung mittels Bautrockner noch effektiver.

Wasserschaden-Sanierung

Pro Tag treten etwa 3.000 Wasserschäden in Deutschland auf. Häuser oder Gebäude, Keller oder Mauern müssen trockengelegt werden. Zunächst muss ein Experte den Schaden analysieren und das Leck orten, um die Ursache des Wasserschadens festzustellen. Nachdem das Leck dann geschlossen wurde, pumpen die Fachkräfte das Wasser mit entsprechenden Geräten ab und wischen den Rest auf.

Nun kommen professionelle Trockner wie unsere Bautrocknungsgeräte zum Einsatz. Je nach Raumgröße und Schaden wählt der Handwerker den passenden Entfeuchter aus. Hier ist HEYLO Ihr Experte für Trocknungstechnik, sei es bei der Beseitigung eines Wasserschadens oder der Trocknung eines Neubaus. Ist die Dämmschicht unter dem Estrich ebenfalls feucht, kommen Geräte für eine spezielle Dämmschichttrocknung zum Einsatz.

Mit unseren Bautrocknern sind Räume und Wände in kürzester Zeit wieder trocken!

Gründe für Wasserschäden während der Bauphase:Bautrocknung

  • Rohrbrüche während der Bauphase
  • Montagefehler im Rohrleitungsnetz, nicht verschweißte Leitungen
  • Rückstau von Abwasser, weil Bauschutt die Abflussrohre verstopft
  • Ständig tropfende Wasserhähne oder Schläuche der Bauversorgung
  • wetterbedingte Wassereinbrüche in die Keller durch unplaniertes Terrain
  • Grundwasser, das mangelhaft erstellten wasserdichten Beton durchdringt
  • Unverschlossene Bohrungen für Versorgungsleitungen (Telefon, Gas, Wasser)
  • Regenwasser tritt vor Fertigstellung des Daches oder durch offene Fenster ein
  • Kapillarwasser infolge aufsteigender Feuchtigkeit aus fehlerhaften Abdichtungen

Gründe für Wasserschäden bei bestehenden Gebäuden:

  • Defekte Waschmaschinen, oder Bruch des Waschmaschinenschlauches
  • Herstellungs- und Materialfehler an Armaturen und Verschraubungen
  • Mängel an Löt-, Klebe-, Press und Quetschverbindungen
  • Haarrisse in Kalt-, Warmwasser- und Heizungsleitungen
  • Installationsfehler im Rohrleitungsnetz des Hauses
  • Bauausführungsmängel (Folgeschäden)
  • Ausfall der Hebeanlage für Abwasser
  • Durchgerostete Heizungsleitungen
  • Angebohrte Fußbodenheizungen
  • Rückstauklappe defekt und offen
  • Frostschäden am Leitungssystem
  • Ausgelaufene Geschirrspüler
  • Bruch von Wasserrohren

Einsatz von Ventilatoren und Bau-Heizern

TrocknungsprozessZusammen mit HEYLO Ventilatoren verkürzt sich der Trocknungsprozess mit Luftentfeuchtern um bis zu 50 %. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftströmung haben einen wichtigen Einfluss auf den Erfolg einer Entfeuchtungsleistung. An der Oberfläche eines Materials entsteht durch den Trocknungsprozess Feuchtigkeit. Ventilatoren bewegen die Luft, wodurch diese Feuchtigkeit schneller verdunsten kann. Der Übergang des Wasserdampfes vom Material an die Raumluft wird durch Luftströmung deutlich verbessert. Trocknungsgeräte und Luftentfeuchter ohne Unterstützung von Ventilatoren zu betreiben, ist ineffizient. Die HEYLO-Industrie-Ventilatoren sind für den Dauerbetrieb geeignet und durch robuste sowie geschützte Gehäuse für die hohe Belastung auf Baustellen und im Industriebereich entwickelt worden.

Warmes Material hat naturgemäß eine höhere Verdunstungsrate als kaltes Material. Zudem kann warme Luft erheblich mehr Wasserdampf aufnehmen und zum Luftentfeuchter führen als kalte Luft. Deshalb schalten Sie während des Trocknungsprozesses die Zentralheizung oder Fußbodenheizung ein. Ist noch keine Heizung vorhanden, bieten sich mobile Heizgeräte wie HEYLO Elektroheizer an. Diese setzen Sie schnell, punktgenau und zuverlässig ein. Lediglich ein Stromanschluss ist nötig. Die Raumluft sollte eine Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius haben.

Wie lange müssen Trocknungsgeräte laufen und welche Kosten entstehen?

Aus dem Luftvolumen des Raumes und der Differenz zwischen der vorhandenen und der gewünschten Absolutfeuchte errechnet sich der Entfeuchtungsbedarf. Der Luftentfeuchter zieht die Luft über zwei Wärmetauscher und entzieht ihr die Feuchtigkeit durch Kondensation. Zur Geräteleistung geben sogenannte Kapazitätsdiagramme der Hersteller Auskunft. An einem vereinfachten Beispiel soll im Folgenden verdeutlicht werden, wie gering der technische und energetische Aufwand bei der Luftkonditionierung tatsächlich ist:

Wir haben einen Keller mit einer Grundfläche von 100 m² und einem Volumen von 250 m². Bei kalten Oberflächen im Raum sollte die relative Luftfeuchte in der Raummitte möglichst nicht über 40 % liegen.

Die einströmende Außenluft enthält 10,40 g/m³ Wasserdampf (20°C/60% r. F.). Gelangt diese warme Luft an die kalten Wände, wird sie dort auf 10°C abkühlen. Durch das Abkühlen steigt die relative Luftfeuchte vor der Wandoberfläche deutlich an, sollte den Wert von 75 % r. F. aber nicht überschreiten. Nur so ist Kapillarkondensation zu vermeiden. Bleibt die absolute Luftfeuchte im Raum unter 7 g/m³ (20°C/40% r. F. ~ 10°C/75% r. F.), wird kein Kondensat entstehen.

Jedem Kubikmeter Luft im Raum ist also wie folgt Wasserdampf zu entziehen:

10,4 g/m³ – 7,0 g/m³ = 3,4 g/m³

Es sind in Summe 250 m³ x 3,4 g/m³ = 850 g Wasser zu entfeuchten.

Bei einem Keller von 100 m² entscheidet nicht mal ein Liter Wasser darüber, ob die Luftfeuchtigkeit optimal oder zu hoch ist. Ein kompakter Luftentfeuchter wie der DT 650 von HEYLO mit einer Luftumwälzung von 300 m³/Stunde entzieht der Luft bei 20 °C/60 % r. F. etwa 300 g/Stunde. Nach knapp drei Stunden Betrieb ist der gewünschte Wert erreicht. Der Stromverbrauch für einen solchen Trocknungsvorgang beträgt 0,33 kW x 2,83 Std. = 0,94 kWh.

Zum Vergleich: Ein Wäschetrockner verbraucht beim Trocken von 6 kg Wäsche im Schnitt 3 kWh und gehört trotzdem zur Standardausstattung vieler Haushalte.

Im Dauerbetrieb wird ein Luftentfeuchter im Sommer häufiger, im Winter deutlich seltener laufen. In obigem Beispiel ist bei einem 0,1-fachen Luftwechsel im Sommer mit einer täglichen Betriebsdauer von etwa 6 Stunden zu rechnen. In der Praxis kann es Abweichungen nach oben oder unten geben. Es spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle, die eine detaillierte Berechnung sehr umfangreich machen. Erhöhte Baufeuchte oder Luftfeuchtigkeit aus der Nutzung verlängern die Laufzeiten.

In Wohnungen tragen schon die Bewohner durch Transpiration, Kochen und Duschen sowie dem Aufhängen nasser Wäsche mit ca. 1,0 bis 1,5 Liter pro Person pro Tag zur Luftfeuchte bei. Je höher die Luftfeuchte im Raum sein darf, desto seltener wird der Hygrostat das Bautrocknungsgerät einschalten. Wenn Wärmedämmungen oder feuchteregulierende Materialen verbaut sind, können noch geringere Laufzeiten unterstellt werden. Anhand praktischer Erfahrungen zeigt sich immer wieder, dass der Energiebedarf für die Luftkonditionierung in der Regel völlig überschätzt wird; insbesondere im Vergleich zum Energieverbrauch von Heiz- und Klimageräten.

Die HEYLO-Trocknungsgeräte sorgen für schnelle Trocknung in allen Einsatzgebieten. Schnell und einfach das richtige Bautrocknungsgerät zum Kaufen oder Mieten finden.

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