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Luftreiniger

Bei den Geräten gibt es unterschiedliche Angaben. Zum einen gibt es die Luftleistung, die der Ventilator schaffen kann. Auf dieser Leistungsebene werden die Geräte auch sehr häufig miteinander verglichen. Dann gibt es eine Luftleistung, die im Baubereich sehr wichtig ist: Wie viel Luftleistung hat er noch, wenn alle Filter voll sind – bei der Arbeitssicherheit geht man immer vom schlechtesten Fall aus. Bei der Raumhygiene geht es eigentlich eher um die Leistung, die das Gerät zur Verfügung stellt, wenn saubere Filter eingebaut sind. Um die Luftwechselrate zu kalkulieren, muss man also diesen Wert kennen.

Wir sind aber noch weiter gegangen: Wir müssen nicht nur wissen, was das Gerät bei voller Leistung bringt, sondern auch, was es bei halber oder viertel Leistung bringt, denn die Laustärke spielt bei diesen Anwendungen eine große Rolle. Daher haben wir bei HEYLO eine Geräusch-Leistungs-Skala erarbeitet, auf der man zum Beispiel sehen kann, dass das Gerät bei 30 % Leistung 40 dB(A) hat und 400 m3/h schafft. Wir beraten also erst einmal, um was für einen Arbeitsplatz es sich handelt, wie viel dB(A) es dort sein dürfen, und dann sehen wir, welche Geräte dann für diesen Raum einer bestimmten Größe passen. Denn das ist immer eine zentrale Frage: Im Fitnessstudio zum Beispiel sind 60 bis 70 dB(A) noch in Ordnung, im Büro nicht.

Ein Beispiel mit unserem „PowerFilter 3500“: Wenn das Gerät auf 50 % Leistung läuft, hat es eine Lautstärke von 55 dB(A). Es schafft mit dem H14-Filter noch 1068 m3/h. Wenn man vom 5-fachen Luftwechsel bei einer Deckenhöhe von 2,40 m ausgeht, könnte man das Gerät für einen 90 m2 Raum verwenden. Das wäre der Ausgangpunkt für eine professionelle Beratung.

Jüngste Studien haben ergeben, dass Geräte mit entsprechenden Filterkombinationen in der Lage sind, virulente Aerosolwolken effektiv zu beseitigen. Entsprechende Geräte mit Klasse H13/H14-Filtern gewährleisten, dass die Aerosolkonzentration in Räumen innerhalb kurzer Zeit überall auf ein geringes Maß reduziert werden kann. In Räumlichkeiten, in denen Menschen zusammentreffen, wie Schulen, Büros, Geschäfte, Wartezimmer, Vereinsräume, Fitnessstudios, Aufenthalts- und Essensräume etc. stellen Luftreiniger eine sinnvolle technische Lösung dar.

Nach jedem Sanierungseinsatz hat der Nutzer das benutzte Gerät gründlich zu säubern. Dies geschieht durch Absaugen mit einem Sicherheitssauger (Bauentstauber) und durch feuchtes Abwischen. Druckluft ist hierbei nicht erlaubt. Der Bereich um die Luftansaugung herum ist besonders gründlich zu reinigen. Beim Transport aus einem kontaminierten Bereich ist das Gerät mit den Verschlussdeckeln zu verschließen, so dass keine Stäube auf dem Transportweg austreten können (optionales Zubehör).

Alle HEYLO Luftreiniger und Entstauber sind BG Bau gefördert. Dabei liegt die Förderung bei den Luftreinigern bei maximal 500 Euro, bei den Entstaubern bei maximal 300 Euro.

Hier finden Sie weitere Informationen und den Link zum Förderungsantrag.

 

Das kommt auf den jeweiligen Luftreiniger an. Bei den HEYLO Luftreinigern PF 1000 und PF 1400 wird ein Schlauch angeschlossen, beim PF 3500 können es saugseitig bis zu 3 parallele Schläuche und druckseitig 2 Schläuche gleichzeitig sein. Unsere Empfehlung ist eine Schlauchlänge je Schlauchanschluss von 7 bis 8 Metern Länge.

Wir empfehlen eine maximale Schlauchlänge von 7 bis 8 Metern. Darüber hinaus wird die Luftleistung des Gerätes beeinträchtigt. Grundsätzlich gilt, dass ein Schlauch auf der Saugseite maximal 7 bis 8 Meter betragen darf. Auf der Druckseite können je nach Gegebenheit auch längere Schläuche genutzt werden. Allerdings kann das Benutzen von mehr als einer Schlauchlänge beispielsweise dazu führen, dass die Filteranzeige zu früh auslöst.

Ja, es kommt saubere Luft aus dem Luftreiniger. Grobe und feine Partikel aus der Luft sowie Gerüche wurden von den Filtersystemen absorbiert. Bei der Verwendung von H14-Filtern ist die Luft so sauber wie in medizinischen Bereichen.

Der Luftreiniger kann im Sanierungsbereich (auch Schwarzbereich genannt) stehen und die saubere gefilterte Luft kann im Raum verbleiben (Umluftbetrieb).

Es kann die Luft auch aus dem Schwarzbereich in den Weißbereich herausgeführt werden. In diesem Fall entsteht im Sanierungsbereich ein Unterdruck, der dafür sorgt, dass Luft in diesen Bereich zurückströmt und somit keine Partikel aus dem Sanierungsbereich entweichen können.

Die dritte Möglichkeit ist, das Gerät im Weißbereich aufzustellen und einen Schlauch zur Absaugung der kontaminierten Luft in den Sanierungsbereich zu legen. Auch dann entsteht der vorgenannte Unterdruckeffekt.

Der Luftreiniger saugt kontaminierte Luft mithilfe eines Ventilators durch verschiedene Filter. Der Vorfilter scheidet grobe Partikel bis 3 µm ab. Als Hauptfilter stehen je nach Modell verschiedene Arten zur Verfügung. Je nach Einsatz kann ein M-Klasse-Feinstaubfilter für Partikel bis 1 µm und einem Abscheidegrad von 99,9% eingesetzt werden oder ein Schwebstofffilter (Hepafilter) mit einem Abscheidegrad von 99,995% benutzt werden. Außerdem sind noch Kohlefilter für die Neutralisation von Gerüchen verwendbar. Je nach Geräteart sind 2-3 Filterstufen möglich.

Die so gereinigte Luft wird dann wieder an die Umgebung abgegeben.

Dies ist immer davon abhängig, welcher Staubbelastung der Luftreiniger ausgesetzt ist. Unsere BG-Bau geförderten Luftreiniger haben alle eine optische Filterüberwachung, die anfängt zu leuchten, wenn entweder der Haupt- oder der Vorfilter gewechselt werden muss. Im Grundsatz muss der Luftreiniger über eine Dauer von 4 Stunden über 5 Tage bei einer Staubkonzentration von 20 mg/m³ ohne Wechsel des Hauptfilters und ohne Ansprechen der Volumenstromkontrolleinrichtung betrieben werden können. Der Vorfilter muss eine Filterstandzeit von mindestens 4 Stunden gewährleisten und darf danach gewechselt werden.