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Filter für Luftreiniger

Im Hygienebereich haben die Filter etwa eine Standzeit von 6 bis 12 Monaten, denn in sauberen Räumen gibt es relativ wenig Staub. Dann reicht es meist, wenn einmal pro Monat der Vorfilter für den Grobstaub gereinigt wird, damit der H14-Filter eine längere Lebensdauer hat. Im Baubereich ist das natürlich anders. Da kann es passieren, dass die H14-Filter nach einer Woche Sanierung gewechselt werden müssen.

Bei einer höheren Filterklasse nimmt die Leistung des Gerätes stark ab. Für uns bei Heylo ist das eigentlich kein großer Faktor, da unsere Geräte primär im Baubereich Anwendung finden, für Schadstoffsanierungen und dergleichen. In diesem Bereich werden für bestimmte Stoffe ohnehin schon lange H14-Filter eingesetzt. Die Geräte sind also dafür entwickelt und darauf eingestellt. Wenn man hingegen ein Gerät hat, dass eigentlich für einen F7-Filter ausgelegt war und nun einen H14-Filter einsetzt, kann es passieren, dass am Ende kaum noch Luft herauskommt.

Prinzipiell sind sich diese Filter sehr ähnlich. Was die Partikelgröße angeht, unterscheiden sie sich kaum. Unterschiedlich ist der Grad der Abscheidung. Dieser ist bei einem H14-Filter erheblich höher als bei einem H13-Filter: Der Abscheidegrad beträgt bei einem H13-Filter 99,95 und bei einem H14-Filter 99,995 %.

Dann gibt es noch eine Studie der Universität der Bundeswehr München. Dabei wurden unter anderem die Halbwertszeit und die Verweildauer von Partikeln in Filtern untersucht. Zum Beispiel mit einem 1000 m3 Volumenstrom, einmal mit einer Kombination eines F7- und H14-Filters, einmal nur mit F7- und einmal ohne Filter. Die Klasse F7 ist schon weniger effektiv und nicht mit einem H-Filter zu vergleichen. Sowohl die Halbwertszeiten als auch die mittleren Verweilzeiten nehmen um mehr als das Doppelte zu, wenn man von einem H14-Filter auf einen F7-Filter umsteigt. Aber man sieht auch, dass selbst dies noch besser ist als komplett ohne Filter – in diesem Fall stiegen Halbwerts- und Verweilzeit noch einmal um ein Vielfaches. Das heißt: Jeder Filter „funktioniert“ im Grunde, aber die beste Abscheideleistung in diesem Schwebstoffbereich hat ein H14-Filter.

Die Sättigung der Filter hängt sehr stark von der Verstaubung des Raumes ab. Daher ist die Lebensdauer sehr schlecht einzuschätzen.

Wir empfehlen, den Vorfilter (oder die Vorderseite von Kombi-Filtern) 2 x im Monat mit einem Staubsauger mit weicher Saugbürste abzureinigen. Bitte beachten Sie dabei, dass die Filterfalten nicht beschädigt werden. Zur Sicherheit warten Sie 24 Stunden nach Abschalten des Gerätes oder sprühen den Vorfilter vorher mit einem Desinfektionsmittel ein.

Bei Einzelvorfiltern kann dieser auch ausgetauscht werden (z.B. bei den Luftreiniger-Typen PF 1000, PF 1400, PF 3500). Die Geräte bieten Ihnen unterschiedliche Hilfestellungen.

Beim Luftreiniger HL 400 wird Ihnen in einem Intervall von 320 Betriebsstunden angezeigt, dass der Vorfilter gereinigt werden sollte. Nach 1500 Betriebsstunden erinnert Sie das Gerät daran, den Hauptfilter zu prüfen.

Der Filterwechsel ist dann nötig, wenn Sie merken, dass das Gerät starke Geräusche macht oder die Luftleistung stark abgenommen hat.

Bei den Gerätetypen PF 1000, PF 1400 und PF 3500 sollten Sie regelmäßig das Gerät in voller Leistung laufen lassen. Leuchtet die Filteranzeige, ist es spätestens Zeit für einen Filterwechsel.

Aus Erfahrung können wir Ihnen empfehlen, je nach Stärke der Verstaubung, den Hauptfilter 1 bis 2 Mal im Jahr auszutauschen. Das gleiche gilt für den Kombifilter (HL 400 Virenfilter).

Die Coronaviren, die sich während des Betriebes im Filter ansammeln, sind im H14-Filter sicher verwahrt. Nach 3 bis 24 Stunden stirbt das Virus auf Oberflächen allein ab.

Das bedeutet, nach etwa 24 Stunden Wartezeit kann der Filter ohne Gefährdung gewechselt werden. Zur Sicherheit empfehlen wir, Handschuhe und Maske zu tragen.

Grundsätzlich nein. Filter werden gewechselt, wenn sie voll sind. Allerdings sollten Sie bei bestimmten Stoffen, wie z.B. Schimmelpilz, die Filter auf jeden Fall austauschen, um eine Kontamination von anderen Bereichen zu vermeiden.

Schadstoffbelastete Filter müssen gemäß der jeweiligen Bestimmung entsorgt werden. Sie sind luftdicht in Entsorgungssäcke zu verpacken und können dann fachgerecht entsorgt werden. Normal verschmutzte Filter werden über den Hausmüll entsorgt. Gefahrstoffe, wie z.B. Asbest, haben ganz besondere Entsorgungsbedingungen. Bei Unklarheiten sollte die Stoffspezifische TRGS zu Rate gezogen werden.

Ja, Sie können ebenfalls Gerüche filtern. Am wirkungsvollsten gegen unangenehme Gerüche sind Aktivkohlefilter. Die Aktivkohlefilter absorbieren chemische Gase, flüchtige organische Verbindungen (VOCs) oder Schimmelgeruch. Der Filter verfügt über eine große Fläche mit mikroskopisch kleinen Poren. Ein Gramm Aktivkohle absorbiert Geruchsmoleküle über eine Gesamtoberfläche von maximal 2.000 m². Dadurch ist der Aktivkohlefilter in der Lage, Gerüche besser als jede andere Filterform aufzunehmen. Die Aktivkohlefilter sind je nach Modell als Vorfilter und als Hauptfilter erhältlich. Somit sind sie auch kombinierbar mit H-Klasse-Filtern.

HEYLO Luftreiniger haben eine Volumenstromkontrolle (Filterwechselanzeige), die anzeigt, wann ein Filter gewechselt werden muss. Volle Filter sollten unbedingt gewechselt werden, da das Gerät ansonsten den Staub nicht mehr filtern kann.

Hier geht man immer in gleicher Weise vor: Erst sollte der Vorfilter gewechselt werden. Wenn der Vorfilterwechsel kein Abschalten der Filteranzeige mehr bewirkt, muss der Hauptfilter getauscht werden.

Nein, die Filter sollten nicht gereinigt werden. Das Risiko einer Beschädigung der Filterstruktur ist zu groß. Ein beschädigter Filter ist ein absolutes Gesundheitsrisiko. Die Ausnahme bildet der Hauptfilter des PF 3500. Dieser ist in einem „Metallkäfig“ geschützt und kann somit mit einem Entstauber abgereinigt werden.

Je nach Art des Staubes sind unterschiedliche Hauptfilter sinnvoll. Die Anforderungen an die Filter sind in den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) beschrieben.

Die Mindestanforderung im Bau sind M-Klasse-Filter. Diese Feinstaubfilter sind für die meisten Baustäube geeignet und zugelassen. Bei besonders gefährlichen Gefahrstoffen werden H-Klasse-Filter verwendet. Diese Filter sind sogenannte HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air). HEYLO verwendet ausschließlich H14 HEPA-Filter.

In der Vergangenheit wurden gerade bei Entstaubern auch L-Filter eingesetzt. Diese sind aber schon lange nicht mehr auf Baustellen zulässig.

Außerdem können Aktivkohlefilter verwendet werden. Diese absorbieren gas- und dampfförmige Luftverunreinigungen. Eingesetzt wird dieser Filter bei unangenehmen, gesundheitsbeeinträchtigenden Gerüchen.

Der Vorfilter entfernt grobe Partikel. Dabei sorgt er dafür, dass größere Partikel gleich zu Beginn der Filterkette zurückgehalten werden und sich die empfindlicheren Hauptfilter nicht zu schnell sättigen und die Lebensdauer möglichst lang ist.

Filter sind Verbrauchsmaterialien, da sich mit der Zeit, je nach Einsatz, die gefilterten Partikel ansammeln, den Filter verstopfen und die Leistung mit der Zeit entsprechend abnimmt. Aus dem Grund müssen alle Filter von Zeit zu Zeit gereinigt und gewechselt werden, um eine effiziente Luftreinigung zu gewährleisten. Die Haltbarkeit eines Filters hängt von der Art des Filters, der Filterqualität, dem Verschmutzungsgrad der Luft und der Einsatzdauer ab. Unsere Luftreiniger halten die Anforderungen der DGUV „staubtechnische Prüfung von Luftreinigern“ ein. Die Mindeststandzeit der Filter ist wie folgt:

Der Luftreiniger muss über eine Dauer von 4 Stunden über 5 Tage bei einer Staubkonzentration von 20 mg/m³ ohne Wechsel des Hauptfilters und ohne Ansprechen der Volumenstromkontrolleinrichtung betrieben werden können. Der Vorfilter muss eine Filterstandzeit von mindestens 4 Stunden gewährleisten und darf danach gewechselt werden.

HEYLO Luftreiniger haben eine Filterwechselanzeige, die Ihnen den richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel anzeigt.